Neue CD Lost Words-Obsolete

Koproduktion mit dem Bayrischen Rundfunk

Edition Monad Series 

 

Teaser unter:

http://www.youtube.com/watch?v=cpXF140anAw&feature=youtu.be

 

erhältlich bei Amazon/I-Tunes

oder gegen Vorkasse bei

dirk@muendelein.net  

 

 

" Ein zutiefst poetisches Album jenseits

der üblichen Hörgewohnheiten..."

BR Jazztime 


Herzlich willkommen

Dirk Mündelein wird 1969 in Olsberg (Hochsauerland) geboren. Er beginnt seine Gitarrenausbildung mit 14 Jahren. Mit 17 wird er als bester Solist seines Instrumentes mit dem Ersten Preis beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ ausgezeichnet. Mit 19 nimmt er ein Gitarrestudium auf  -  zunächst am  Münchner Gitarren-Institut, dann an der Kölner Musikhochschule  -  das er mit Bestnote abschließt.
 
 
Vor allem drei Schwerpunkte prägen Mündeleins Beschäftigung mit Musik: die gründliche Auseinandersetzung mit den klanglichen und technischen Möglichkeiten des Instrumentes, das Interesse weniger an ausgedehnter Selbstpräsentation als an intensiver Vertiefung ausgewählter Projekte (was deren menschliche ebenso wie deren sachlich-inhaltliche Seite angeht) und der Aspekt der Vermittlung technischer Erkenntnisse mit den Bedingungen menschlichen Lernens.

Diese drei Schwerpunkte haben Dirk Mündelein zu einer künstlerischenBiographie geführt, die mit gleicher Ernsthaftigkeit fast jeden Bereich europäischer Musik einmal gestreift und darüber hinaus Kontakte zu anderen Kunstgattungen gesucht hat. Dies nicht aus einem primären Bedürfnis nach Verwischung der Stilgrenzen, gar aus stilistischer Unentschlossenheit, sondern im Gegenteil aus einem Interesse an grundlegenden Aspekten des Musikmachens, die sich durchaus ohne den Preis der Beliebigkeit auf verschiedenstem Gebiet mit gleicher Konsequenz verfolgen lassen.
 
Einen zentrale Stelle nimmt die Band „Ugly Culture“ in Dirk Mündeleins Schaffen ein. Das Trio formierte sich 1989 aus Musikern des Kölner Raumes. Mit Namen und Aura einer Rockband und dem Instrumentarium eines Jazztrios (Gitarre, Baß, Saxophon) widmete sich „Ugly Culture“ ausschließlich der Neuen Musik. Ihre (teils höchste Virtuosität voraussetzenden) Bearbeitungen gewannen den Werken zeitgenössischer Komponisten wie Cage, Stockhausen etc. unerhörte Dimensionen ab  -  ohne sie dabei substantiell zu verändern. Ziel von „Ugly Culture“ war nicht die vereinfachende Popularisierung, sondern die gewissenhafte Erforschung der Originalkompositionen mit anderen Mitteln  -  damit auch mit anderen Ergebnissen. Auf zahllosen internationalen Festivals für Neue Musik fand die Band ein begeistertes Echo. Ihr Interpretationen regten wichtige zeitgenössische Komponisten zu Originalarbeiten für das Trio an, darunter Christian Wolff, Tom Johnson, Manfred Stahnke, Mari Takano, Johannes Fritsch u.a.. „Ugly Culture“ gehörte zu den aufsehenerregendsten Ensembles der Neue Musik und genoß in deren Kreisen einen gewissen Kultstatus.

Parallel zu seiner Arbeit mit „Ugly Culture“ spielte Mündelein mit Formationen verschiedenster Ausrichtung zusammen: von Neuer Musik bis zu deutschsprachigem Pop („Rubin“, „HNS“), von zeitgenössischem Jazz (JayAnderson, Hubert Nuß, Peter Fulda, Miroslav Tadic...) bis zu Kabarett und Chanson (Georg Ringswandl, Betty Striewe). Wichtige Musiker, die sich seiner Mitarbeit als Gitarrist versicherten, waren Marlena Shaw, Geir Lysne, Klaus König, Phil Minton, Celine Rudolph, Ramesh Shotam u.v.a.. Seine Rundfunkaufnahmen umfassen Produktionen für den WDR, SWR, BR und HR.

In jüngerer Zeit hat sich Mündelein vor allem auf die Arbeit mit Steffen Schorn und Claudio Puntin konzentriert. Mit den Ensembles beider Musiker war er zu Gast bei den „Donaueschinger Musiktagen 2000“. Der Auftritt mit Claudio Puntins „Clap U“ wird auf einer CD dokumentiert. Die Gruppe „Triosphere“ mit Mündelein, Steffen Schorn und Roger Hanschel wird von der Presse bereits vor Veröffentlichung einer Studio-CD als „eines der richtungsweisenden Ensembles des zeitgenössischen Jazz“ gefeiert.

Im Zuge seiner Tätigkeit auf unterschiedlichstem musikalischem Gebiet hat Dirk Mündelein zunehmend auch in genreübergreifenden Bereichen gearbeitet: er übernahm die musikalische Leitung für Theaterproduktionen am „Berliner Ensemble“, am Kölner Schauspiel und Schauspiel Bonn. Mit der Performance-Künstlerin Cornelia Blättler realisierte er das Hörspiel „Questions“, das von Blättler für zeitgenössischen Tanz choreographiert und von Mündelein vertont wird. Mit Musik und Sprache hat sich Mündelein in Gedichtbearbeitungen für sein Duo mit der Sängerin Betty Striewe auseinandergesetzt. Für das Kölner Produktionsunternehmen „New Media Consulting“ entwickelt Mündelein „Library Music“ für diverse Multimedia-Projekte, bei deren Erstellung er neben der Gitarre vor allem mit dem Computer arbeitet. Die Verbindung von akustischem
Instrumentarium mit den Möglichkeiten digitaler Elektronik (Sampling) wird ihm zum konzentriert verfolgten Anliegen auch in der Soloarbeit.Die aktuelle Band Triosphere wird vom hessischen Rundfunk als eines der richtungsweisenden Ensembles des zeitgenössischen Jazz gelobt.

Pädagogische Erfahrung hat Dirk Mündelein (neben langjähriger Erteilung von Privatunterricht) als Dozent an der Kölner JazzHaus-Schule und an der Musikhochschule Augsburg gesammelt.